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Zusammenarbeit aller Aktiven – Einstieg

Bunte Teams für ein lebendiges Miteinander Chance für alle, ihr Wissen und ihre Erfahrung einzubringen Wichtig: Gute Einbindung und Anerkennung für alle

Bunte Teams für ein lebendiges Miteinander

In Mehrgenerationenhäusern sind die Teams im Idealfall bunt gemischt: Es gibt hauptamtliche Angestellte, freiwillig Engagierte, Praktikantinnen und Praktikanten, Zivildienst leistende, Honorarkräfte, Selbstständige, Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Beschäftigungsmaßnahmen. Das sorgt für ein lebendiges Miteinander und auch dafür, dass sich die Beteiligten gegenseitig ergänzen und voneinander lernen. Wenn sich alle gemäß ihren Neigungen einbringen können, wird auch das Spektrum der Angebote vielfältiger und es kommen andere Akzente dazu. Junge Mütter oder Schülerinnen und Schüler, die beispielsweise bei einem Kinderbetreuungsangebot mitarbeiten, haben oft einen natürlicheren und unbefangeneren Umgang mit Kindern als pädagogische Fachkräfte.

Chance für alle, ihr Wissen und ihre Erfahrung einzubringen

Ein Mehrgenerationenhaus lebt von den vielen unterschiedlichen Menschen und ihren vielfältigen Kenntnissen und Erfahrungen. Wo sonst kann sich – unabhängig von beruflichen Qualifikationen – jede und jeder einbringen? In einem Mehrgenerationenhaus gibt es die Freiheit, verschiedene Angebote einfach auszuprobieren. Wenn beispielsweise eine Praktikantin gerne singt, sollte sie die Möglichkeit bekommen, einen Singkreis anzubieten, wenn ein Freiwilliger gut Fahrräder reparieren kann, kann er versuchsweise eine Fahrradwerkstatt im Mehrgenerationenhaus betreiben.

Wichtig: Gute Einbindung und Anerkennung für alle

Eine Zusammenarbeit auf gleicher Augenhöhe ist nur dann möglich, wenn alle Beteiligten über das nötige Wissen und Handwerkszeug verfügen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass zum Beispiel Teamsitzungen kein exklusiver Kreis der Hauptamtlichen sind, sondern dass alle teilnehmen können und auch rechtzeitig vorher dazu eingeladen werden. Gleiches gilt für Fortbildungen. Natürlich muss dabei überlegt werden, welche Fortbildung für wen sinnvoll ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Möglichkeit, eigenständig zu arbeiten. Viele gute Dinge entstehen, wenn Menschen Verantwortung übernehmen und ein bestimmtes Projekt zu ihrem „Baby“ machen dürfen. Daneben ist es für das Selbstverständnis als Teil des Teams auch wichtig, dass alle Anerkennung für ihre Arbeit bekommen, unabhängig davon, ob sie dafür finanziell entlohnt werden.

Fragen, Tipps und Anregungen?

In unserem Forum "Zusammenarbeit aller Aktiven" finden Sie interessante Beiträge und Diskussionen zu diesem Thema!

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